Günstige Sterbegeldversicherung

Günstigste Sterbeversicherung

Um eine günstige Sterbegeldversicherung zu finden, müssen Preise und Leistungen der einzelnen Angebote sorgfältig miteinander verglichen werden. Das Angebot an Policen, die in Todesfall die hohen Kosten einer Beisetzung absichern, ist groß. Das liegt daran, dass die gesetzlichen Krankenkassen bereits im Jahr 2004 diese Leistung gestrichen haben. Bis dahin bekamen enge Angehörige im Todesfall Geld, um den Verstorbenen würdevoll beizusetzen. Ausnahmen gibt es heute nur noch für Beamte, die Beihilfe aus der Beamtenversorgung bekommen.

Sie erhalten eine solche Leistung noch. Seitdem es diese Hilfe nicht mehr gibt, müssen der Lebenspartner, die Kinder oder andere Verwandte für die Bestattung zahlen, wenn etwa ein Rentner stirbt. Damit sie nicht auf den Kosten sitzenbleiben, lohnt es sich, eine günstige Sterbegeldversicherung abzuschließen.

Zahllose Angebote

Sterbegeldversicherung & Bestattungsvorsorge

Die günstigste Sterbeversicherung gibt es nicht. Seit 2004 hat sich das Angebot vervielfacht, weil viele Versicherungskunden eine günstige Sterbegeldversicherung abschließen wollen, um ihre Angehörigen zu versorgen. Jede Versicherungsgesellschaft bietet ihre speziellen Tarife an. Die Leistungen und Bedingungen der einzelnen Vertragsvarianten sind höchst unterschiedlich. Ein Punkt im test einer solchen Police ist etwa das Eintrittsalter. Sinnvoll ist es, die Police nicht zu spät abzuschließen, um genügend Zeit zu haben, die Versicherungssumme anzusparen. Je jünger der Kunde ist, umso günstiger sind auch die Beiträge. Viele Gesellschaften bieten Verträge, die sich an Kunden wenden, die ab 40 Jahre alt sind. Allerdings gibt es auch Gesellschaften, die wesentlich jüngere Kundschaft ansprechen. Selbst ab dem 18. Lebensjahr sind bei einigen Versicherern Verträge für eine günstige Sterbegeldversicherung abzuschließen.

Rechtzeitig abschließen

Ob eine günstige Sterbegeldversicherung bereits in einem so frühen Alter angeschlossen werden sollte, ist fraglich. Allerdings sollte man bedenken, dass es sich bei dieser Police um eine Art der Kapitallebensversicherung handelt. Ein Teil der Beiträge geht in den Risikoschutz, das die Gesellschaften nicht wissen können, wann der Kunde stirbt. Leistungen für die Beisetzung gibt es auch bei Unfalltod. Das Risiko, höhere Summen auszubezahlen, die noch nicht angespart sind, ist also für den Versicherer groß. Es reduziert sich jedoch, je früher ein Versicherungsnehmer in seinen Vertrag einsteigt. Deshalb ist es sinnvoll, spätestens mit 40 Jahren über eine solche Versicherung nachzudenken. Wer eine Police zu einem guten Preis abschließen will, kann bereits früher, etwa Mitte 30, in einen Vertrag einsteigen. Dann zahlt er geringere Prämien.

Versicherungssumme genau wählen

Wie günstig eine Sterbegeldversicherung ist, hängt auch von der versicherten Summe ab. Klar ist, dass die Prämien umso höher liegen, je mehr Geld angespart werden soll. Die Kosten für eine Beisetzung sind in Deutschland in den letzten Jahren angestiegen. Zwischen 4.000 und 12.000 Euro kostet es, einen Angehörigen würdevoll zu bestatten. Teuer ist eine Beisetzung immer dann, wenn besondere Wünsche umgesetzt werden sollen. Bei der Prämie spart ein Versicherungsnehmer, wenn er seine geplante Versicherungssumme genau auswählt.

So lohnt es, sich schon zu Lebzeiten Gedanken über einen würdevollen Abschied zu machen. Wie teuer eine Beisetzung ist, lässt sich recherchieren. Zu bedenken gilt es jedoch, dass die Versicherungssumme nicht nur für die Bestattung gedacht ist. Auch für die Grabpflege über einen vereinbarten Zeitraum muss das gesparte Geld reichen. Wer all diese Aufwendungen zusammenrechnet und daraus die Versicherungssumme bildet, ist auf der richtigen Seite. Es muss nämlich nicht unbedingt die höchste Summe versichert werden. Reicht das Geld für die wichtigsten Aufwendungen aus, dann wurde die passende Wahl getroffen.

Gesundheitsprüfung einplanen

Nicht nur junge Kunden sind für die Versicherungsgesellschaften interessant. Auch Kunden, deren Gesundheitszustand gut ist, erhalten das Angebot für eine günstige Sterbegeldversicherung zu preiswerten Prämien. Um das Risiko gut einschätzen zu können, arbeiten die Versicherer bei der Antragstellung mit Gesundheitsfragen. Diese muss der Antragsteller sorgfältig beantworten. Schummelt er bei der einen oder anderen Frage, ist der Versicherer in der Leistung frei. Gesundheitsfragen sind für die Einstufung des Kunden in den Tarif wichtig. Gibt es Vorerkrankungen oder ist der allgemeine Gesundheitszustand schlecht, muss der Kunde mit entsprechend hohen Prämien rechnen. Umgekehrt ist es natürlich viel preiswerter, einen gesunden Menschen zu versichern.

Viele Versicherer kommen aber Menschen entgegen, deren Gesundheit nicht die beste ist. Kunden mit chronischen Krankheiten oder anderen Vorerkrankungen können in Verträge eingruppiert werden, für die es keine Gesundheitsprüfung gibt. Dann wird das Risiko gleichmäßig auf alle Versicherten im entsprechenden Tarif verteilt. Insgesamt ist die Prämie für einen solchen Vertrag höher. Dennoch eröffnen die Gesellschaften mit diesen Vertragsvarianten allen Kunden die Möglichkeit, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen. Junge und gesunde Kunden müssen hier ganz genau hinschauen. Für sie lohnt ein Vertrag ohne Gesundheitsprüfung kaum. Haben sie keine Probleme mit Gesundheitsfragen, dann sollten sie sich lieber einen solchen Vertrag suchen. Damit erhöhen sie ihre Chance auf niedrige Prämien.

Wartezeit beachten

Nicht zuletzt ist es die Wartezeit, die Einfluss auf den Preis einer Sterbeversicherung hat. Zwischen ein paar wenigen Monaten und bis zu drei Jahren liegt die Zeit, bis die Versicherung ihre Leistungen auszahlt. Stirbt der Kunde während der Wartezeit, dann gibt es zwar nicht die vereinbarte Leistung. Allerdings zahlt der Versicherer die eingezahlten Beiträge an den Angehörigen aus. Je früher ein Vertrag abgeschlossen ist, desto kleiner ist die Gefahr, dass der Versicherte vor Ablauf der Wartezeit stirbt. Dementsprechend länger kann diese Frist gewählt werden. Verträge mit längerer Wartezeit sind preiswerter. Diejenigen Vertragsvarianten, bei denen es keine Wartezeit gibt, müssen entsprechend teurer bezahlt werden. Interessant sind sie für ältere Kunden dennoch.

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