Sterbegeld Vergleich

Sterbegeld-Policen richtig vergleichen und sparen

Ein Sterbegeld Vergleich sollte bereits zu Lebzeiten für eine gute Absicherung sorgen. Vielen Menschen ist nicht klar, dass ihre Angehörigen im Sterbefall allein mit den Kosten der Beisetzung zurückbleiben. Gibt es nicht genügend Geld im Nachlass und haben verfügen Verwandte nicht über die notwendigen Mittel, die Beerdigung zu bezahlen, kann nur noch die Sozialhilfe mit einem kleinen Zuschuss helfen. Wer einen würdigen Abschied wünscht, muss deshalb vorsorgen.

Gesetzliches Sterbegeld gestrichen

Sterbegeldversicherung & Bestattungsvorsorge

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass die Sozialkassen in den letzten Jahren extreme Kürzungen beim Sterbegeld vorgenommen haben. Erst beim Sterbegeld Vergleich stellen sie zum Beispiel fest, dass die Gesetzlichen Krankenkassen bereits im Jahr 2003 aus dieser Leistung ausgestiegen sind. In den Jahren zuvor gab es für Hinterbliebene noch immer einen Zuschuss für die Beisetzung von Angehörigen. Doch auch dieser Zuschuss war am Ende sehr gering. Als Zuschuss zu den Bestattungskosten gab es vor der vollständigen Streichung der Leistung zuletzt etwas mehr als 500 Euro. Diese Summe deckte nicht einmal annähernd die Aufwendungen, die eine Beisetzung verlangte. Übrigens wurde ebenfalls im Jahr 2004 das beihilferechtliche Sterbegeld für Beamte gestrichen. Beim Vergleich zum Sterbegeld fällt also auch diese Leistung aus.

Sterbegeld im Vergleich
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Die Sterbegeldversicherung entlastet die Angehörigen bei den Beerdigungskosten.

Auch im Öffentlichen Dienst gibt es die Leistung des Sterbegeldes nicht mehr. Im Sterbegeld Vergleich standen bis zum Jahr 2008 Mitarbeiter in öffentlichen Einrichtungen vergleichsweise gut da. Ihre Angehörigen bekamen im Todesfall zuletzt bis zu 1.500 Euro als Unterstützung für die Kosten einer Beisetzung. Zwischen den Jahren 2002 und 2008 hat die zuständige Stelle für die Auszahlung, die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL), das Sterbegeld stufenweise abgeschafft. Als Begründung gab die Einrichtung Kostenersparnis an. Sie wollte mit dieser Maßnahme die Zukunft der Altersversorgung absichern.

Alternativen bei Beamten und Rentnern prüfen

Beim Sterbegeldvergleich geht es jetzt also darum, gute Alternativen zu finden. Denn trotz Abschaffung wichtiger staatlicher Hilfen haben viele Menschen noch verschiedene andere Möglichkeiten, eine Hilfe für Beerdigungskosten zu beantragen. Ungeachtet der Streichung beihilferechtlicher Hilfen können Angehörige von Beamten etwa noch immer mit Unterstützung rechnen. So gibt es auf der Eben der Länder zum Teil Regelungen, mit denen die Übernahm eines Teils der Kosten im Sterbefall möglich ist. Zwar werden in sämtlichen Fällen die Ausgaben nicht mehr in voller Höhe erstattet. Das Gesetz zur Versorgung von Beamten sieht stattdessen aber eine Zahlung von pauschaliertem Sterbegeld vor. Es beträgt die zweifache Höhe der monatlichen Bezüge.

Im Vergleich zum Sterbegeld haben Beamte damit noch nicht einmal einen Vorteil gegenüber den Rentnern. Denn das Sterbegeld für die Angehörigen eines Pensionärs entspricht dem Gegenstück bei der gesetzlichen Rente. Hier gibt es das so genannte Sterbevierteljahr. Dabei wird die Rente des verstorbenen Partners den Hinterbliebenen für weitere drei Monate gezahlt. Damit kann der Hinterbliebene nach dem Tod die notwendigen Aufwendungen decken. Sterbegeld für Pensionäre und das Geld aus dem Sterbevierteljahr stehen allerdings nur hinterbliebenen Ehepartnern zu. Hinterlässt der Verstorbene keinen Partner und kümmern sich etwa Kinder und Enkel um das Nötigst, gibt es keine finanzielle Unterstützung.

Hilfen vom Arbeitgeber

Beim Sterbegeld Vergleich lohnt es sich außerdem, mögliche Hilfen durch den Arbeitgeber in Betracht zu ziehen. So haben Unternehmen die Pflicht, Beiträge für die gesetzliche Unfallversicherung zu zahlen. Damit sichern sie jeden einzelnen Arbeitnehmer gegen die Gefahr ab, sich bei der Arbeit eine Berufskrankheit zuzuziehen oder zu verunglücken. Diese gesetzliche Unfallversicherung zahlt bei Tod eines Arbeitnehmers unter bestimmten Umständen ein Sterbegeld aus. Ein gesetzlicher Anspruch auf eine solche Leistung besteht immer dann, wenn das Versterben die Folge eines Arbeitsunfalls war oder der Betreffende an einer anerkannten Berufskrankheit litt und an dieser gestorben ist. Die Höhe des Sterbegeldes aus der gesetzlichen Unfallkasse richtet sich nach der Bezugsgröße in der Sozialversicherung und ist insgesamt relativ hoch. Deutlich über 4.500 Euro etwa sind es im Jahr 2016.

Einige Arbeitgeber unterstützen Hinterbliebene von Arbeitnehmern im Sterbefall ebenfalls mit einem Sterbegeld. In der Regel sind solche Hilfen in den Tarifverträgen oder in Betriebsvereinbarungen festgehalten. Dort sollten Angehörige beim Sterbegeld Vergleich nachschauen. Auch bei Betriebsrenten gibt es Regelungen, die Todesfallleistungen vorsehen. Die meisten Betriebsrenten, die zum Beispiel über den Arbeitgeber finanziert werden, unterstützen nur einen eingeschränkten Personenkreis. In der Regel sind das der hinterbliebene Ehegatte, der Lebenspartner in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft und Kinder, wenn diese noch kindergeldberechtigt sind.

Private Policen schützen

Greifen alle rechtlichen Regeln beim Sterbegeld Vergleich nicht, sollte mit privaten Versicherungen vorgesorgt werden. Eine der Alternativen ist etwa eine private Unfallversicherung. Auch sie leistet für den Todesfall und unterstützt die Angehörigen mit einer Kostenübernahme. Dafür muss der Verstorbene aber über eine solche Police verfügen und sein Tod muss die unmittelbare Folge eines Unfalls sein, den die Versicherungsgesellschaft auch als Ursache ansieht. Das Sterbegeld aus der privaten Unfallversicherung entspricht in seiner Höhe der bei Vertragsschluss vereinbarten Versicherungssumme. Übrigens zahlt eine private Krankenversicherung kein Sterbegeld. Für sie ist der Tod kein Versicherungsfall.

Die einzige private Police, die vollständig für den Tod des Versicherungskunden vorsorgt, ist die private Sterbegeldversicherung. Ihr Abschluss ist sinnvoll und sorgt dafür, dass Angehörige oder enge Freunde mit den Kosten der Beisetzung nicht allein bleiben. Der Versicherte hat die Möglichkeit, für sich selbst vorzusorgen und dabei auch die Höhe der Versicherungssumme zu bestimmen. Er selbst sorgt dafür, dass das Geld für alle Aufwendungen ausreicht. Deshalb lohnt sich die Sterbegeldversicherung in jedem Fall. Denn selbst dort, wo es Hilfe über den Arbeitgeber oder die Rentenkasse gibt, dürfte diese kaum ausreichen, hohe Kosten zu mildern.

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