Sterbegeldversicherung Test

Gute Sterbegeldpolicen im Test

Bevor man Geld zur Vorsorge eines Sterbefalls in eine Police einzahlt, sollte man seine gewählte Sterbegeldversicherung einem Test unterziehen. Seitdem es kein gesetzliches Sterbegeld mehr gibt, müssen Angehörige ganz allein für die hohen Kosten bei der würdevollen Bestattung eines lieben Menschen aufkommen. Private Sterbegeldpolicen übernehmen einen Teil der Aufwendungen. Um das beste Angebot zu finden, sollte man jedoch jede einzelne angebotene Sterbegeldversicherung im Test betrachten und dann die richtige Police für den eigenen Bedarf auswählen. Die private Sterbegeldversicherung soll beim Tod des Versicherten das Sterbegeld an die Personen auszahlen, die ein Versicherter in seiner Police als Empfänger benannt hat.

Angehörige oder auch Freunde können mit dem ausbezahlten Geld die Beisetzung ganz im Sinne des Verstorbenen gestalten. Damit die Auszahlung des Sterbegelds aber ohne Probleme erfolgen kann, lohnt sich ein umfangreicher Test der Sterbegeldversicherung.

Sinnvoller Ersatz

Sterbegeldversicherung & Bestattungsvorsorge

Sterbegeldversicherungen im Test sind immer dann sinnvoll, wenn der Versicherte für seinen Todesfall vorsorgen will, aber dafür privat kein Geld auf die hohe Kante legen möchte. Viele Menschen sparen zwar für das Alter vor, befürchten aber, dass im Fall der Fälle für die wichtigsten Dinge kein Geld bleibt. Erspartes Kapital geht im Todesfall immer an die Erben. Ob diese sich dann einig sind, wer aus der Gemeinschaft der Erben für eine würdevolle Beisetzung aufkommt, weiß niemand. Wer für seine eigene Beisetzung lieber selbst vorsorgt, sollte die Sterbversicherung einem Test unterziehen und sich dann für eine gute Police entscheiden.

Sterbegeldversicherung im Test
1/1

Zu weit gefasste Wartezeiten sind problematisch.

Das ist auch deshalb wichtig, weil es keinen Anspruch mehr auf gesetzliche Hilfen gibt. Noch vor Jahren wurde an die Hinterbliebenen von der gesetzlichen Krankenkasse das Sterbegeld ausgezahlt. Damit sollten diese für die Bestattungskosten aufkommen. Endgültig als Leistung gestrichen wurde diese Sterbevorsorge im Jahr 2004. Nur die nahen Angehörigen eines verstorbenen Beamten bekommen heute noch Sterbegeld. Darüber hinaus gibt es Unternehmen, die ihrer sozialen Verantwortung nachkommen und den Hinterbliebenen von Mitarbeitern finanziell im Todesfall beistehen. Ist das nicht der Fall, tragen Angehörigen alle Aufwendungen selbst. Das können ganz leicht mehrere Tausend Euro sein. Auch nach der Beisetzung fallen weiter Kosten an, etwa für die Pflege der Grabstelle. Eine Sterbegeldversicherung im Test schafft Abhilfe.

So funktioniert der Schutz

Vom Prinzip her funktioniert eine Sterbegeldversicherung auf die gleiche Weise wie eine Kapitallebensversicherung. Doch während eine herkömmliche Police Kapital für den Lebensabend bildet, wird bei der Police für den Sterbefall das gesparte Geld beim Tod des Versicherten an denjenigen ausbezahlt, der in der Police als Begünstigter benannt wird. Der Versicherte hat sich in der Regel zuvor mit dieser Person, die ein naher Angehöriger aber auch ein enger Freund sein kann, abgesprochen. Denn das gezahlte Kapital soll für die würdevolle Beisetzung des Versicherten dienen. Wann der Tod des Versicherten eintritt, spielt übrigens keine Rolle. Die Beiträge werden monatlich gezahlt, manche Policen funktionieren nach Einmalzahlung einer größeren Summe. Wie hoch die Beiträge sind, hängt davon ab, wie alt der Versicherungsnehmer ist, wenn er den Antrag auf Abschluss eines Vertrages stellt, wie gesund er bei Vertragsschluss ist und wie viel Geld er als Versicherungssumme wünscht.

Auch Gesundheit bestimmt den Preis

Wie viel Geld sie für ihre Sterbegeldversicherung im Test verlangen, machen viele Anbieter vom Gesundheitszustand ihres Kunden abhängig. Bei der für dessen Ermittlung notwendigen Gesundheitsprüfung stelle sie eine ganze Reihe von gezielten Fragen. Aus den Antworten ziehen die Versicherer ihre Schlüsse und berechnen die restliche Lebenserwartung ihres Kunden. Je kürzer diese Lebenserwartung beim Abschluss eines Vertrages ist, um so höher sind die zu erwartenden Beiträge. Wer sich mit einer Vorerkrankung an einen Anbieter wendet und dessen Sterbegeldpolice im Test bewertet, muss also zum Teil auch hohe Beiträge einkalkulieren. Es sei denn, er findet bei seiner Suche nach der passenden Police einen Anbieter, der im Antrag auf die Fragen nach der Gesundheit verzichtet. Meist sind die monatlichen Raten bei diesen Verträgen etwas teurer. Wer aber mit Problemen bei seiner Gesundheit zu kämpfen hat, ist mit diesen Policen besser bedient.

Problem mit Wartezeiten

Für viele potenzielle Versicherungsnehmer hat die Sterbegeldversicherung im Test einen großen Nachteil. Üblich sind bei den Policen Wartezeiten. Sie können wenige Monate betragen aber auch bis zu drei Jahre lang sein. Zu weit gefasste Wartezeiten sind problematisch. Denn stirbt der Versicherte in dieser vertraglich festgelegten Frist, zahlt die Police kein Geld an Angehörige oder Freunde aus. Nur die bis zum Zeitpunkt des Todes gesparten Beiträge werden zurück erstattet. Reicht das Geld für die Beisetzung, ist das kein Problem. Wenn nicht, hat die Sterbegeldpolice ihren Sinn nicht erfüllt. Um diese Situation zu vermeiden, lohnt es sich, bereits in jungen Jahren eine solche Sterbegeldversicherung einem Test zu unterziehen und eine gute Police abzuschließen. Eine gute Entscheidung ist das, weil der Beitrag nicht ein Leben lang bezahlt werden muss. Die Dauer für die Beitragszahlung ist begrenzt. Meist läuft sie bis zum 65. Geburtstag des Versicherten, in einigen Fällen auch bis zum 85. Lebensjahr. Dann fallen die Prämien weg. Wer früh einsteigt, muss ohnehin recht moderate Beiträge bezahlen. Und bereits in jungen Jahren weiß er, dass die Familie für den Fall der Fälle gut abgesichert ist.

Mehr zum Thema